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WSB Innenausbau

Es hat bis Ende Julie gedauert den Atego abzulasten.  Erfreulich war, dass er nur 5'660 kg auf die Waage gebracht hatte und und damit sollte ich genug Spielraum für dem Umbau und die Anmelldung zum WoMo haben. Mal sehen wieviel Zeit ich dafür brauchen würde

Was findet ihr alles in diesem Beitrag

Disclaimer: Die Firmenlinks sind hier, nicht weil ich dafür Geld bekomme, sondern weil ich zum Teil sehr lange nach der Information gesucht habe und anderen einen Startpunkt geben möchte. Bitte denkt daran, von wann der Beitrag ist und keine Gewähr für die Richtigkeit von Inhalten oder externe Links übernommen wird

Wieso eine Anmeldung zum Wohnmobil

Ziel ist die Anmeldung als Wohnmobil, denn in Deutschland darf ein als Wohnmobil zugelassenes Fahrzeug mit 7,5to zGM vor allem:

  • auf Autobahnen und Kraftfahrstraßen 100 km/h fahren; ein Lkw gleicher Gewichtsklasse darf dort grundsätzlich nur 80 km/h fahren. Auf Landstraßen bleibt es bei 80 km/h. 12. Ausnahmeverordnung zur StVO
  • bei einem ausdrücklich ausgeschilderten Lkw-Verbot in der Regel weiterfahren, sofern kein zusätzliches Gewichts-, Breiten- oder sonstiges Verbot gilt. Ein Wohnmobil ist rechtlich kein Lkw.
  • Ein als Wohnmobil zugelassenes 7,5to-Fahrzeug ist mautfrei in Deutschland, solange es tatsächlich als Wohnmobil genutzt wird. In den meisten EU-Ländern hat ein 7,5to-Wohnmobil keine Mautbefreiung. Meist zählt Gewicht, Achszahl, Höhe oder Fahrzeugklasse – nicht der Zweck als Wohnmobil.
  • Beim Grenzübertritt selbst hat ein 7,5to-Wohnmobil innerhalb der EU grundsätzlich keinen Sonderstatus wie ein Lkw: Im Schengenraum meist keine reguläre Grenzkontrolle, aber Fahrzeugpapiere, Führerschein und Versicherungsnachweis sind mitführen. Bei Kontrollen zählt die Zulassung als Wohnmobil. An der Grenze nicht automatisch die Lkw-Spur nehmen: immer die beschilderte Spur nutzen. 

Wichtig.  Für ein privat genutztes Wohnmobil bis einschließlich 7,5 to braucht es keinen digitalen Tacho. Die EU-Ausnahme für nicht gewerbliche Fahrten reicht bis 7,5 to,

Wichtig: Das allgemeine Überholverbot für Fahrzeuge über 3,5 to gilt auch für ein 7,5 to-Wohnmobil, wenn es nicht mit Zusatzschild ausdrücklich ausgenommen ist. Bei einer Gewichtsbeschränkung auf der Strecke zählt immer die zulässige Gesamtmasse (zGM), nicht das momentane tatsächliche Gewicht.

Aller Anfang ist schwer - Ausbau

Ich hatte gehofft, dass es jetzt einfacher würde, aber ich lag mal wieder daneben. So sah der Atego 1018 Im Januar aus

Und so dann Ende Julie nach dem Ablasten und dem TÜV

Danach ging es mit dem Innenausbau und weiteren Umbauten los. 

Phase 3: Start Innenausbau

Ich hatte mir so einige Gedanken gemacht, was ich in welcher Reihenfolge machen wollte. 

  1. Lackieren des Dachs und anschließend des Ategos
  2. Solar auf dem Dach und Kabeldurchführung. Im selben Aufwasch die Rückfahrkamera
  3. Bau Bad und Garage - damit hätte ich Referenzpunkte für den Möbelbau, inkl Regal um Bettboden zu unterstützen
  4. Bau Wassertank in Garage und Abwassertank
  5. Kabeldurchführung für D+, Verbindung zur Starterbatterie, Erdung
  6. Verlegen vom Boden 
  7. Toilette bauen und Loch für Abwasser Spülbecken
  8. Staukästen, da ich die Kabeldurchführung von (5) durch die Staubox gehen würde. In dem Staukasten würde aich meone Landstromsteckdose sitzen
  9. Halterung Batterien
  10. Alu-Profile für Sitzecke um Elektrik unterbringen zu können
  11. Elektrik verkabeln und montieren
  12. Heizung und Warmwasser verkabeln und montieren
  13. Küche und Schränke aus Alu-Profilen bauen
  14. Kühlschrank einbauen
  15. Arbeitsplatte einbauen, Herd, Waschbecken und Backofen einbauen
  16. Möbelfronten schneiden und verbauen

Lackierung, die Erste

Eine Standardlackierung, einfache Ausführung, sollte bei 7'000 € liegen und ich suchte etwas günstigeres. Ich hatte mich für eine Grafiti Lackierung von Künstlern aus der Gegen entschieden. Im ersten Halbjahr hatten wir Tests mit Spray und Klarlack gemacht, welche mich überzeugt hatten. Der Lack samt Klarlack zeigte sich hart genug, um ähnlochen Strapazen standzuhalten, wie in Südamerika. Die Alternative und mein Backup-Plan, war Raptor. 

Bevor ich die Dachluke und Solarpanele auf dem Dach festmachen wollte, sollte das Dach in einer Signalfarbe gestrichen werden. Soviel zu meinem Plan.

Terra di Siena hiess der Farbton. Nachdem die Dachfläche entfettet worden war, brachte Jochen die Frabe auf. Sah gut aus.

Wieso taufte ich das Kapitel erster Versuch? Denn die Farbe hielt auf der Dachfläche ziemlich unterschiedlich. Am dem Ende zum Fahrzeughaus hin, eher wie eine Folie, die man einfach abziehen konnte. Beim Schneiden des Dachlukenausschnittes wurde das Problem offensichtlich und  ich war ziemlich frustriert. Aber was sollte ich machen!

Der Rest der Fläche verhielt sich wie erwartet. Das merkte ich, als ich versuchte die Farbe zu entfernen. Da das komplette Dach zu schleifen ziemlich lange gehen würde, ging ich dazu über mit dem Exenterschleier den Teil zu säubern der willig war! Nicht perfekt, aber pragmatisch!. Zeitaufwand war 5 Stunden zum aufbringen der Farbe und 2 Stunden zum partiellen entfernen gewesen. Kosten ca. 75 € bis dato. 

Nach weiteren Tests mit dem Dachkukenausschnitt, entschied ich mich für das  Sprayen (MONTANA BLACK von MONTANA CAN) und Klarlack (CROP 2K Klarlack).

Nach weiteren 2 Sessions war das auch geschafft. Den WSB draußen zu sprayen war im Sommer bei 30+ Grad und trocken machbar, im Oktober, bei schlechterem Wetter und  fallenden Blättern und Samen, problematischer. 

Masszelle

Mein Bad würde überschaubar werden. 130 x 80 cm direkt nach dem Eingang. Die innere Tür zur Kabine sollte zum Einen die Toilette verstecken und beim Duschen verhindern, dass das Wasser in den Innenraum spritzte.

Die Duschwanne habe ich mir bei Maschinenbau Feld nach meinen Anforderungen machen lassen und die Trenntoilette machte ich aus einem Bausatz von EcoShit. Die Wände wurden aus der Leichtbauplatte EPS 200 von TZ Austria gemacht (16 mm dick). Wieso?

  • 100 % wasserfest
  • hohe Schlag- und Biegefestigkeit
  • gute Schraubenauszugsfestigkeit
  • leichte Verarbeitung und  Bekantung mit PU- oder Schmelzkleber
  • Beschichtung mit HPL, CPL oder Grundierfolie

Sollte und war einfach zu verarbeiten! Mit etwas Fingerspitzengefühl beim Fräsen wird die Platte fast wie Holz bearbeitet. Löcher bohren und mit der Sticksäge arbeiten war hingegen unschön, denn auf der Rückseite gab es unschöne Kanten.

Das Problem war die Tür zu Innenraum. Mit meiner Größe und Gewicht, brauchte ich eine Tür mit 180 Grad Öffnungswinkel. Sonst käme ich nie aus der Dusche raus. Zum Kleben wurde Carloflex 410  benutzt.

Um es kurz zu machen, ich hatte mich für ein Pivotscharnier/Drehzapfenband entschieden. Da es fast keine kaufbaren Optionen für eine Türstärke mit 16 mm gab, hatte ich es selbst aus Alu U-Profil, Zylinderstiften, Druckfedern und Abstandshülsen nachgebaut.

Bei AluStar hatte ich dann handwerklich gesehen, wie man es umsetzt. Zu mehr als einem Handlanger hat es nicht gereicht. Allein die Tatsache, dass die Wand nicht oben am Dach abschliesst, war neu für mich.

Nur die Wahl des Türriegels dauerte fast 2 Wochen. Entweder waren sie funktional, sahen Scheixxxxe aus, oder waren zu groß.

Aber ich hatte Glück und hab einen Sicherheitsschiebezylinderschloss mit Federschalter gefunden. Ein gutes Beispiel für Begriffe, auf die ich nie alleine gekommen wäre und nur durch Zufall gefunden habe.

Bei der Duschwanne hatte ich standard Abflüsse machen lassen. Der innere Abfluss lag über dem Zwischenrahmen 🫣. Musste mir eine 2. Duschwanne mit versetztem Abfluss machen lassen.

Da die Duschwanne verklebt wurde, hatte ich die Abflusslöcher größer gebohrt, so dass ich notfalls die Siphons von außen austauschen konnte. 

Dann ging es an die Toilette und das Regal in der Nasszelle. Aus den Resten meiner EPS 200 Platten schusterte ich mir das zusammen. Das Gute war, ich konnte die Regalbretter und Sichtelemente der Toilette mir dem Grafitti-Lack absetzen und Fehler kaschieren 🫣

Nasszelle

Aus diesem Grund hab ich mir folgenden Slogan für das SÄK.LE gewählt:

La perfección es una pulida colección de errores.“ 
von Mario Benedetti (Journalist, Dichter und Schriftsteller aus Uruguay.)

Bedeutung: Perfektion ist eine polierte Sammlung von Fehlern. / Perfection is a polished collection of mistakes.

Wenn etwas auf mich zutriff, dann das!

Stauboxen und Abwassertank

AluStar hatte mir eine Aussenhalterung für den Abwassertank gebaut, so dass ich nur noch die Abwasserschläuche anschliessen musste. Ich hatte mich gegen eine Tankheizung entschlossen. Das waren meine Gründe

  1. Ich bin nicht der Wintercamperudn notfalls kann ich das warme Abwasser direkt durchlaufen lassen
  2. Der Tank war aus 10 mm Kunststoff und eine Lilie Ultra Heat Tankheizung wäre eher wirkungslos
  3. Verpacken in Armacell ArmaFlex  war eher unpragtisch 
  4. Ein Frostschutzkabel/Rohrbegleitheizung war bei der kürze der Leitungen eher unsinnig

Bei den Staukästen hatte ich mich für Schubdeckelkästen Alu Riffelblech von Edelstahlhaus entschieden. Schlichte staub- und wasserdichte Stauboxen, die ich als Unterbaukasten verkleben und vernieten würde. Keine massgeschneiderten Kästen, denn die kosten mehr als das doppelte und so wichtig waren mir die Staukästen nicht. Die erste Bestellung konnten wir noch stornieren bevor sie das Lager verlassen hatte, denn wir hatten meine Treppenhalterung nicht berückaichtigt

Nach 2 Wochen waren dann die neuen Staukästen da und die Halterung war nur bedingt das, was ich mir vorgestellt hatte. Trotzdem wäre der Einbau von 3 Kästen relativ zügig gegangen. Nur meinen Ad-Blue Tank musste ich wegen der Halterung 10 cm versetzen. Wieder ungeplante Kosten!

Zu dem Zeitpunkt hatte ich dann auch das zweite Loch für die Kabeldurchführung (D+, Erde, Landstrom, Batterieverbindung usw) im Boden gebohrt. Das Ende sollte  in einem Staukasten liegen, denn so konnte ich die Anzahl meiner Löcher in der Kabine auf 8 reduzieren (Dusche (2x), obere hintere Positionslichter (2x), Abwasser Spüle, Kabeldurchführung Dach für Solar, Kabeldurchführung Landstrom usw  und Standheizung). Das erste Loch war durch das versetzen etwas daneben.

Bevor ich den letzten Kasten montiert hatte, hatte ich die Löcher für die Erde am Fahrzeugrahmen und Kabinenrahmen für ein 16 mm2 Kabel  gebohrt und das Kabel verschraubt. Im Staukasten hatte jedes Kabel seine eigene Kabelverschraubung  und eine weitere hatte ich als Reserve verbaut.

Zu Hause habe ich dann den Stecker für den Landstrom verlegt. Habe lange überlegt und dann doch den teureren, aber auch kleineren Gerätestecker MP16 / 16 A / 230 V / männlich / Kunststoff anstelle eines CEE Anbausteckers verbaut. Das Kabel hat auch eine Kleinigkeit gekostet  Beim Bohren der Löcher musste ich mir auch 2 weitere Lochsägen (48 und 55 mm) kaufen. Die Zweite war für den Wasseranschluss.

Nachdem ich den Wabi-Sabi Benz aus Murg geholt hatte, war saubermachen und andere Dinge angesagt. Und nach 6 Stunden sah es etwas aufgeräumter aus. Aber so sah ein Tag aus. 

Stauraum, Bett

Ich hatte gelernt, dass ich 2 Fixpunkte in der Kabine haben sollte. Vorne war es die Nasszelle und hinten würde es der Stauraum und das Bett weren. Nicht so geplant, aber Plan angepasst. Bevor ich Bretter auf genaues Mass schneiden wollte, lernte ich, dass ich einen Puffer einplanen sollte, der die thermische Ausdehnung der Kabine berücksichtigte. Machte mein Leben einfacher, denn so konnte ich die Größe einfach bestimmen. Verkleben würde ich sie nicht sofort, denn erst würde das Regal unter dem Bett gebaut und plaziert werden. Ich wollte mir die Friemelei sparen, dass Teil nachher unter das Bett zu bekommen. 

So schnitt ich meine ersten 4 Alu Profile 20x20 und Winkel zu, gemäss Plan. Es passte zuerst nicht. Am Ende des Tages, Profile kürzen, Bohrungen neu setzen und wieder zusammenbauen, passte es dann. Pro Regalfach plante ich 2 Euroboxen  zu benutzen, damit ich die Boxen auch aus dem Stauraum raus bekam. 

Wenn alles solviel Zeit brauchte, würde ich dieses Jahr nicht fertig werden.

Als ich so vor dem Gestell stand, war mir klar, dass ich erst die Wasserinstallation unter dem Bett durchführen musste, bevor ich Bettplatte und Frontplatte verkleben würde. Das später verbauen wollte ich wirklich nich meinem Rücken antun.

Die Pumpe und Wasseraufbereitung war sperring und sollte in die Ecke neben den Wassertank. Nach Konsultation und Recherche (Gutes Preis-Leistungsverhältnis) kaufte ich mir bei SVB das Trinkwasserfilter-Set 300 l.Die Pumpe von tigerexped hatte ich ja schon.

Was mich wieder Zeit kostete war der Mix an Schlauchdurchmessern. Der Wassertankeinfüllstutzen hatte 38 mm, meine Wasserpumpe 10 mm und der Filter 19 mm. Was mich aber wirklich nervte, war, dass je nach Verkäufer oder Hersteller Innen- oder Aussendurchmesser angegeben wurden. Also musste ich mir auch Schlauchtülle-Reduzierstücke besorgen.

Es erwiess sich als richtige Entscheidung. Hatte ein Alu-Blech zugeschnitten auf dem ich die Pumpe und der Filter verbaute. Hatte Löcher gebohrt, um die Platte dann in der Kabine verkleben und vernieten zu können.  Im selben Zug bohrter ich auch 2 Löcher in den Wassertank, zum Entnehmen und Befüllen.

Bed Unterbau

Schienen

Während ich so über das Farbdebakel nachdachte, kam es mir, dass es besser wäre die Airlineschienen und die mit Kedernut vor dem Lackieren zu verbauen. Das Risiko sollte kleiner sein, wenn ich die verklebe und nietete vor dem Lackieren 🤔

2 Airlineschienen zum befestigen der Sandbleche und die Airlineschiene mit Kedernut? Ich werde keine Markise anbringen (Gewicht und Kosten) und wie beim Dog.O.Mobil einen Tarp an einer Kederschiene als Lösung realisieren. 

Habe bei kurierbedarf.com speziell die Airlineschiene mit Kedernut bekommen

 MiBa vor Atego

Lackierung, die Zweite, Dritte und Vierte

Es war Ende September und noch immer trocken und warm, so dass ich nach Absprache mit Jochen, die Kabine und Alu-Kanten angeschliffen hatte und mit Acetonverdünnung alle Flächen und auch die Fahrerkabine gereinigt hatte. Dann wurden mit einem 2K Primer die Alu-Profile gestrichen und alles abgeklebt.  Abkleben ging eine gefühlte Ewigkeit, sprich fast 2 Tage.

Und dann kam der Tag

Jochen auf dem Dach 2 Versuch

Zuerst wurde das Dach gestylt und nach 45 min ging es ans Fahrerhaus.

Aller Anfang ist schwer

Was soll ich sagen, ich habe erkannt, was ich nicht kann und lieber einem kreativen Menschen überlasse

Jochen Beifahrerseite

Nach einer Pause ging es dann weiter

Lackieren später am Tag

Nachdem der Klarlack drauf war, fühlte ich mich richtig gut. Einen Großen Dank an Jochen!!!

Am nächsten Tag kam dann die Folie und die Abklebungen runter.  Bis auf 2 Überraschungen verlief das gut. Zum einen löste sich an 2 Spiegeln und am 3 Fenstern das Klebeband nicht vollständig und wir verbachten 1 Stunde mit proWIN  ORANGE Power (Aceton, Felgenreiniger hatte nicht viel gebracht!) um die Reste zu entfernen. Beim Entfernen der Klebebänder an den Edelstahl Klavierbändern kamen auch noch ein paar weiße Stellen raus. Da war es schon gut, dass ich das einfach überspryen konnte.

WBS Lack Final 1

Boden

Während der Lackier-Pausen wählten wir den Linoleum Boden von Forbo aus. Nachden Kleber (WAKOL D 3360 VersaTack) gemäß Forbo gekauft worden war, legte ich mir auch bei Mi-Heat eine 24V Heizfolie mit 130W/m² samt Thermostat und Heizfilm-Unterlage zu

Die Heizfilm-Unterlage. und die Heizfolie war schnell verbaut. Dann machte ich den Fehler KI  zu fragen, wie ich das Linoleum darauf verkleben sollte. Am Ende hatte ich dann die  Dokumentation von WAKOL gelesen und das Linoleum direkt auf der Heizfolie und der Heizfilm-Unterlage verklebt. Verrutschen konnte nicht viel, so wenig begehbarer Bereich in der Kabine war. Un der Rest würde verklebt werden. Mal sehen, ob die Konstruktion über Zeit halten würde!

Anmerkung: Linoleum lässt sich gut mit einer Tauchsäge schneiden und nach dem Verbau der Heizfilm-Unterlage fühlt sich der Boden so viel wärmer an.

Solar und WolfBox 

Nachdem die Lackierung abgeschlossen war, wollte ich als nächstes auf dem Dach die Rückfahrkamera der Wolfbox G900Pro Dashcam montieren und unter den Solarpanels die Kabel verstecken. Es war Mitte Oktober zwischenzeitlich und ich hatte keinen Bock, dass im Regen zu machen.

Für die Rückfahrkamera hatte ich keine brauchbaren Infos (z.B. Neigungswinkel) zur Monatge auf dem Dach eines LKWs in 345 cm Höhe gefunden. Das Gute war, die Kamera und das Kabel konnte man trennen und ich verlegte so nur das Kabel. 

Hatte im Vorfeld die Halter der Solapanele mit der Schiene verbunden und die Y-Kabel an den Panelen angeschlossen. Mit Hilfe schaffte ich es dann die zwei 24 kg Solarpanele auf das Dach. Nach ca. 15 min waren sie dann befestigt und das Kabel hing in der Kabine. Ich würde irgendwann abends dann einen ABB SD200 Trennschalter / 25A / 2-polig verbauen, um die Solarpanels abklemmen zu können bei bedarf.

Solar

Timing war gut gewesen, denn am Abend fing es an zu regnen. So musste ich nicht weiter auf dem Dach rumturnen.

Die restliche Installation der Wolfbox würde ich in den kommenden Wochen machen.

 

 

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